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Seit fast 44 Jahren gehören sie zusammen:
Frankfurt und seine Oderhähne!

Denn eines haben die Kabarettisten auf jeden Fall mit dem Frankfurter Wappen-Hahn gemeinsam: Den spitzen Schnabel und die scharfen Sporen. Und damit hacken sie über 200 mal im Jahr in den Fett- und Futternäpfchen herum, die ihnen Politik und Gesellschaft nur allzu bereitwillig hinstellen. Nun haben die Frankfurter Stadtoberen ihre "Hofnarren" direkt ins Haus geholt, nämlich in den liebevoll und aufwändig sanierten Rathauskeller.

Zusammen mit dem ebenfalls neu eröffneten Restaurant "Ratskeller", welches direkt vom Kabarett-Foyer aus erreicht werden kann, gibt es Genuss für Leib und Seele gleichermaßen.

Freuen Sie sich auf die Oderhähne im neuen Haus - denn die Oderhähne freuen sich auf Sie!

Wir stellen uns vor - das Ensemble

Wolfgang Flieder Wolfgang Flieder

Bei einem wie Wolfgang Flieder lautet das Lebens-Motto „Det mach’ ick!“ - und zwar seit seiner ersten Rolle am Pioniertheater des Zentralen Hauses der Jungen Pioniere „German Titow“ in Berlin. Wegen seiner überzeugenden Leistung als Hund, der hinter der Bühne bellte, stieg er alsbald auf und in die Figur des Bösewichts Kwakin in „Timur und sein Trupp“. 1962 wechselte er zur Kabarettgruppe „Berlinspatzen“ und war dort neben Ingrid Pollow, Bettina Wegener und Walter Plathe in guter Gesellschaft. Während seiner Lehrzeit als Maschinenbauer im TRO, Berlin, spielte er ab 1965 im Jugendstudio der „Distel“, das Heinz Draehn leitete; immer sonntags durfte das junge Kabarettensemble im Stammhaus an der Friedrichstraße auftreten. Außerdem jobbte er dort bis zum Ende seines Schauspielstudiums im Jahre 1974 als Techniker. 

Rastlos, wie im chinesischen Tierkreiszeichen „Tiger“ Geborene nun einmal sind, nahm er übergangslos bis 1976 eine künstlerische Aspirantur in der Fachrichtung Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg auf. Während dieses Studiums gastierte er am Deutschen Theater in Berlin, wo er den Richmond in Shakespeares Richard III. gab und ihn Hans-Amseln Perten, der damalige Intendant, ins feste Ensemble übernehmen wollte.

Der ruhelose Flieder lehnte dankend ab, weil ihm Perten keine weiteren Rollen in Aussicht stellte… Ein Leben lang ein Adliger? Nee. Flieder spielte lieber als Gast am Kleisttheater in Frankfurt/Oder und ging mit dem Staatlichen Tanzensemble der DDR auf Freilichtbühnentournee, um ja keine Bühnenerfahrung auszulassen. In der Spielzeit 1975/76 engagierte ihn Otto Stark für ein Jahr an die „Distel“. Es folgten drei Jahre an den Bühnen der Stadt Magdeburg, wo er 1978 mit anderen Kollegen das Kabarett „Die Kugelblitze“ gründete. Dort war er bis 1986 Kabarettist, stellvertretender Direktor und Parteisekretär. Nach der Eröffnung des neuen Hauses und Diskrepanzen mit der Bezirksleitung der SED verließ er Magdeburg, und nachdem in der Direktion für Theater und Orchester (DTO)die Abteilung Kabarett gegründet worden war, übernahm er diese als Schreibtischtäter.

Als 1988 das Kabarett „Die Oderhähne“ in Frankfurt/Oder geschlossen werden sollte und die Beratergruppe Kabarett (mit Gisela Oechelhaeuser an der Spitze) dagegen Protest eingelegt hatte, übernahm Flieder – wieder unter dem Motto „Das mach’ ick!“ – den Kabarettkeller und begann am 4.11.1989 mit dem bedeutungsschwangeren Titel „Ungeplante Möglichkeiten“ die Spielzeit. Über die Wende hinweg bis heute hat er bei den „Oderhähnen“ jährlich drei bis vier Programme als Kabarettist, Mitautor und Regisseur auf die Bühne gebracht. Wolfgang Flieder hat zweimal die gleiche Frau – Angela – heiraten „müssen“, seine beiden Söhne sind trotzdem echte Wunschkinder.

Trotz dieses abenteuerlichen Lebenslaufes – so richtig berühmt ist Flieder nicht geworden; dafür hat er auch gar keine Zeit, denn er ist beständig in Bewegung. Er kennt sein Publikum genau, und in einem „europäischen Randgebiet“ wie dem Oderbruch hat er mit Europa-Universität und Kleistschem Geist über allem den Ring der Nibelungen auf 2 x 2 Meter Bühne inszeniert.

Margit Meller Margit Meller

An einem kalten Dezembertag wurde ich in Brandenburg, das heißt in der Stadt Brandenburg geboren. Für eine kurze Zeit atmete ich die gleiche Luft wie Manfred Krug. Das war aber nicht der Grund, warum ich zum Theater wollte, wir kannten uns ja nicht. In unserem Haus wohnte die KBB-Chefin des Brandenburger Theaters. Durch ihre Vermittlung roch ich mit acht Jahren zum ersten Mal Theaterluft.

Ich war das Milchmädchen in „Frau Holle“.
Dieser Theatergeruch ließ mich nicht mehr los. Ich ging zum Pioniertheater, später zum Jugendtheater. Aber bevor ich mein Hobby zum Beruf machen konnte, besuchte ich natürlich erst einmal die Schule und zwar kostenlos bis zum Abitur. Während der Oberschulzeit wurde ich nebenbei zum Dreher ausgebildet.

Diesem Beruf konnte ich leider nichts abgewinnen und bewarb mich gleich nach dem Abitur an der Schauspielschule Berlin. Mein Traum platzte, denn ich fiel durch. Also ging ich arbeiten. Zuerst beim Gerichtsvollzieher, als Gehilfin, später malte ich im Malsaal des Theaters Kulissen an. So hatte ich wenigstens die Theaterluft wieder. Beim zweiten Anlauf musste ich wohl besser gewesen sein, denn ich schaffte es, in der Schauspielschule aufgenommen zu werden.

Und so wurde ich nach einem 3-jährigen Studium eine ordentliche Schauspielerin. Ich stand im Staatstheater Schwerin, in Stralsund und in den Landesbühnen Sachsen auf den Brettern. Noch vor der Wende kündigte ich in einem Anflug von Übermut mein Engagement. Ich wollte frei sein und frei arbeiten.

Der Erfolg war, dass ich nach der Wende gar nichts mehr zu tun hatte. Glücklicherweise bekam ich eine ABM-Stelle im Künstlerklub „Die Möwe“. Das Glück bestand nicht in der Arbeit dort, das Glück bestand darin, dass ich eines Tages Wolfgang Flieder dort traf.

Wir hatten beide zusammen studiert, uns aber aus den Augen verloren. Nach 20 Jahren sollten wir uns wieder treffen, damit ich endlich bei den „Oderhähnen“ spielen durfte.
Das ist nun auch schon zehn Jahre her.
Seit 1994 arbeite ich nun bei den „Oderhähnen“ bis …?????

Madlen Wegner Madlen Wegner

Persönliche Angaben

Geboren am: 8. März 1988 in Eisenhüttenstadt
Wohnsitz: Frankfurt (Oder)
Größe: 180cm
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Braun
Bildungsgang: 2007 Abitur in Schwedt (Oder)
Ausbildung: 2008-2012 Schauspielschule Frankfurt (Oder)
Juni 2012 Abschluss staatlich anerkannte Schauspielerin
Engagements: 2012-2014 Theater Frankfurt
Stimmlage: Sopran
Sprachen: Polnisch (Grundkenntnisse), Englisch (gut), Deutsch (Muttersprache)
Grundkenntnisse:   Jonglage, Fechten, Akrobatik, Ballett, Tauchen, Percussion, Pantomime, Tai Chi
Tanz: Standard (geübt)
Instrumente: Gitarre (GK) , Klavier (GK)
Sportarten: Basketball (Landesmeisterin), Tennis, Fußball, Tischtennis, Mountainbike
Besonderes: Führerschein Klasse B


Bühnenstücke (Auswahl)

2009   "Das Labyrinth" von Frank Radüg // Direktorin // F. Radüg
"Der Teufel mit den drei ..." nach Grimm // Teufel, König, Räuber // F.Radüg
2010 "Faust 1 und 2" von J. W. Goethe // -Kleindarstellerin- // Göstha Knothe (Uckermärkische Bühnen Schwedt)
"Hotel zu den zwei Welten" von E.E.Schmitt // Marie Martin // Phillipe Tibbal
"Die Verlobung in St.Domingo" von Kleist // Babekan // F. Radüg
"Die Marquise von O" von Kleist // Die Frau von G... // F.Radüg (eine Koproduktion mit der Accademia Teatrale Europea- Italien/Rom)
2011 "Die Herrmannsschlacht" von Kleist // Wolf // F.Radüg
"Don Carlos" von F.Schiller // Elisabeth // Ralf Bockholdt
"Koma" von Frank Radüg // Mutter // F.Radüg
"Der Weihnachtsmann weiß alles besser" von Frank Radüg // Weihnachtsmann // F.Radüg
2012 "Schneewittchen und die sieben Zwerge" nach Grimm // Stiefmutter/Zwerg // F.Radüg
"Buratino" nach A.N.Tolstoi // Papa Carlo/Fuchs John // F.Radüg
"Die Brandstifter" von Max Frisch // Chor der Feuerwehr // Göstha Knothe (Uckermärkische Bühnen Schwedt)
"Sommernachtstraum" von W. Shakespeare // Helena // Göstha Knothe
2013 "Schneeweißchen und Rosenrot" nach Grimm // Rosenrot // F.Radüg
"Max und Moritz" nach W. Busch // Max // F.Radüg
"Der Diener zweier Herren" von C. Goldoni // Pandolfo // F.Radüg
"Der eingebildete Kranke" von Moliere // Beline // F.Radüg (Teilnahme am internationalen Theaterfestival -25.Rencontres de Jeune Theatre Europeen- in Grenoble/ Frankreich)
Dagmar Gelbke Dagmar Gelbke

Dagmar Gelbke Sternezeichen: Krebs/Tiger

Aufgewachsen als Tochter des Orchesterleiters Herbert Gelbke in Leipzig wurde Dagmar Gelbke schon als Kind auf die Karriere im Showbusiness vorbereitet. Sie musste Klavier, Akkordeon, Gitarre, Englisch, Russisch, Französisch und Hochdeutsch lernen und sich an Ballettstangen und in Steptanzschuhe quälen. Mit neun Jahren gewann sie einen "Herzklopfen - Kostenlos" - Talentewettbewerb und wurde von Talentevater Heinz Quermann, dem Dieter Bohlen des Ostens, in die DDR - Kultursendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" engagiert.
Nach Berufsausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, Ballett- und Gesangsstudium erhielt sie mit 19 Jahren ihren Berufsausweis als Sängerin. Sie ging nach Berlin, wo sie in vielen renommierten Rock- nd Tanzbands ihr Handwerk perfektionierte, u.a. bei der "Horst-Krüger-Band". Sie gewann mit Liedern von Thomas Natschinski und Holger Biege, begleitet von der Klaus-Lenz-Big-Band, den Berliner Schlager-wettbewerb, erhielt erste Fernsehshows und Musikproduktionen im In- und Ausland, bereiste viele Länder in Ost und West.

1978 gewann sie die Goldmedaille beim Nationalen Interpreten-wettbewerb in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und wurde von der Enter-tainerin Helga Hahnemann zur Bühnenpartnerin erkoren. Singend, steppend und sketchend begeisterten die beiden Powerfrauen sechs Jahre lang die Fernseh- und Theaterzuschauer der DDR, ob im Friedrichstadtpalast, dem Metropoltheater, dem Palast der Republik oder in Kleinkleckersdorf bei Las Wurzen.

Anlässlich der 750-Jahrfeier von Berlin im Jahre 1987 entdeckte Dagmar Gelbke die Kleinkunst für sich und hob unter Regie des Revue- und Zirkusfachmanns Ernst Günther mit Ursula Staack (Deutsches Theater Berlin), Klaus-Peter Plessow ("Fabian" mit Pittiplatsch und Schnatterinchen beim Kinderfernsehen der DDR) und anderen Kollegen das legendäre Zelt-"Variete Mobil", spaßhaft "Friedrichstadtpalast für Arme" genannt, aus der Taufe.

Nach dem Mauerfall arbeitete sie zunächst als Kindergartenfotografin, Journalistin und Sekretärin und entertainerte auf Kreuzfahrtschiffen wie "MS Europa" und "MS Berlin". 1993 erfüllte sich die Prophezeihung ihres Kollegen Frank Schöbel: "Du landest beim Kabarett!" - Dagmar Gelbke wurde Ensemblemitglied des Berliner "Kartoon".

Seit 1998 ist Dagmar Gelbke ständiger Gast im Kabarett "Die Oderhähne" in Frankfurt/Oder, wo sie besonders als sächsische Rentnerin Frau Dommaschke, als schlager- und reisebesessene Maria Fischer und in der Hommage an Helga Hahnemann "Big Helga - een kleenet Menschenkind" die Herzen der Frankfurter eroberte.

2000/2001 schrieb sie zwei Kochbücher, war auf klassischen Theater-bühnen als Herzogin in Shakespeares "Wie es Euch gefällt" oder als Logenschließerin Mimi im "Phantom der Oper" zu erleben und neuerdings darf sie auch beim ZDF oder mdr ab und zu Comedy-Parts übernehmen ("Störenfrieda" mit Bernhard Brink, "Frau Grünke" mit Janine Strahl und Peter Bause).

Außerdem hat sie Dank der großzügigen Förderung durch die Partei- und ...pardon: Bundesagentur für Arbeit eine Ich-AG für Projektbetreuung Kabarett, Show und Theater gegründet: Das KabarettBüroBerlin, mit dem sie ihre KollegInnen und sich in Veranstaltungen aller Art bundesweit präsentieren will.

Aktuelle Projekte:
"Jetzt käm' die Süsse - Die Helga-Hahnemann-Revival-Show" mit Big Band, Ballett und vielen Solisten. Desweiteren: "Klasse Verarscht!" - ein Kabarettprogramm mit Gert Kießling von der Berliner "Distel und "Looking for Bunbury oder Wer ist Herr Bunbury", die 1-€- Musical-Revue, sehr frei nach Oscar Wilde und mit den Melodien aus "Mein Freund Bunbury" von Gerd Natschinski, in der sie mit Frank Brunet, einem Hauptdarsteller aus "Mamma Mia" singt, steppt und in die verschiedensten Rollen schlüpft.
Infos:
www.dagmar-gelbke.de
www.kabarett-buero-berlin.de

Daniel Heinz Daniel Heinz

SCHAUSPIELER & REGISSEUR

In der Kleiststadt Frankfurt an der Oder geboren und aufgewachsen machte Daniel Heinz nach Abitur, Zivildienst und Studium der Kulturwissenschaften dort seine Schauspielausbildung. Er war Mitbegründer des freien »Theater Frankfurt« und auf internationalen Theaterfestivals in Rom, Mailand, Grenoble und Warschau vertreten. Als Leiter der Jugendsparte »Junge Bühne« sammelte er erste Regieerfahrungen. Seit 2006 war er zudem Dozent an der Schauspielschule Frankfurt (Oder).

Im Jahr 2010 gründete Daniel Heinz in seiner neuen Wahlheimat Berlin die Film- und Theaterproduktion »AK Hubert Berlin« und drehte eine Kurzfilm-Trilogie. Von 2012 bis 2018 war er festes Ensemblemitglied der »Uckermärkischen Bühnen Schwedt«. Zu seinen etwa 50 Rollen gehörten im Schauspiel Faust (»Faust I+II«), Stanley Kowalski (»Endstation Sehnsucht«) und Daniel Daréus (»Wie im Himmel«). Im Musical gab er Brad Majors (»Rocky Horror Show«), Sultan (»GRIMM!«) und Herrn Heinz (»Ewig Jung«). 2015 wurde er für seine Rolle Klaus Uhltzscht  (»Helden wie wir«) zum »Schauspieler des Jahres« gewählt. Seit 2015 führt er regelmäßig Schauspiel-Regie am Schwedter Theater und etablierte dort die »MachBar«, ein eigens von ihm entwickeltes Theater-Late-Night-Format mit prominenten Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Seit 2018 ist Daniel Heinz als freischaffender Schauspieler & Regisseur in Berlin, Hamburg und Schwedt tätig.

Lisa Brinckmann Lisa Brinckmann

Lisa Brinckmann wurde 1991 in Bernau bei Berlin geboren. Im Alter von 11 Jahren trat sie der Kindertruppe des in Bernau ansässigen Laientheaters bei und verlor ihr Herz ans Theater.
Nach ihrem Abitur und 10 Jahren Laientheater beendet sie ihr erstes Studium vorzeitig, um ihrer Leidenschaft nach zu kommen. Ab 2011 studierte sie Schauspiel an der Theater Akademie Vorpommern auf der Sonneninsel Usedom. Bereits während des Studiums und im kompletten vierten Studienjahr, eine Besonderheit der Ausbildung an der TAV, spielte sie kleinere und größere Rollen an der Vorpommerschen Landesbühne und den dazu gehörigen zahlreichen Freilichtbühnen. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin u.a. in Rudolstadt („Zweier Ohne“; „Drei Schwestern“), Neubrandenburg/Neustrelitz („Acht Frauen“) und bei den „Oderhähnen („Drei Engel für Angie“) im schönen Frankfurt Oder.

Frank Brunet Frank Brunet

Frank Brunet ist Franzose und in Berlin geboren. Seine erste Rolle spielte er mit 15 am Theater des Westens in Berlin und hat seitdem zahlreiche Engagements im In-und Ausland wahrgenommen.
Wichtige Rollen waren: Jean-Michel in "La Cage aux Folles" an der Seite von Helmut Baumann, Larry in "A Chorus Line" in England, Maurice in "Gefallene Engel" in München, Valére in Moliéres "Der Geizige", der Spielansager in der Berliner "Jedermann"-Inszenierung und die dt. Erstaufführung von "Sunset Boulevard" Regie Trevor Nunn. In Berlin spielte er den Harry in "Mamma Mia", den Cicero in "Wie einst im Mai" am Schlossparktheater und  in "Irma  La  Douce" an der Tribüne. Frank war Solist in der Musicalcompany des Theaters für Niedersachsen, spielte dort zahlreiche Hauptrollen, so die dt. Erstaufführungen von „Side Show“ und „Children of Eden“.
Seit "Das Spinnennetz" (Regie: Bernard Wicki) dreht er häufig für Film und Fernsehen, wo man ihn bisher in über 30 Rollen sah. Einem internationalen, jungen Publikum wurde er durch die englische Sitcom „EXTRA!“ bekannt.
Nachdem Frank in Berlin in „Sechs Tanzstunden in Sechs Wochen“ am Kleinen Theater spielte, war er zuletzt am Ronacher Theater Wien in EVITA zu sehen.
Nach HALBE STADT, RAMBA SAMBA, MÄNNER ERMANNT EUCH und FRAUEN RUINIERN DIE WELT-RELOADED!, freut sich Frank sehr mit ALDI-IDA wieder bei den ODERHÄHNEN zu spielen.

Marco Moewes Marco Moewes

Marco Moewes, geboren 1991 im sächsischen Löbau und aufgewachsen in der Oberlausitz , spielt bereits seit seiner Grundschulzeit Theater und kann sich ein Leben ohne Bühne gar nicht mehr wegdenken. Schon vor seiner Schauspielausbildung arbeitete er bereits für 1 Jahr im Deutsch-Sorbischen Volkstheater. In seiner Zeit als angehender Schauspieler war er in zahlreichen Produktionen des Theater Frankfurt und der Uckermärkischen Bühnen in Schwedt zu sehen. Auch erste Regiearbeiten mit Kinder und Jugendlichen erweitern in dieser Zeit seinen Erfahrungsschatz.
Seit 2016 ist er als freischaffender Schauspieler unterwegs und ist als Gast auf der Kabarettbühne der Oderhähne zu sehen, wobei er sich auch als Autor regelmäßig unter Beweis stellt.

Stephanie Hottinger Stephanie Hottinger

Die gebürtige Schweizerin schloss ihr Studium an der Hochschule der Künste in Bern ab.
Danach folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen. (Landestheater Coburg, kleines Theater am Südwestkorso Berlin, Berliner Kindertheater, Schweiz Tournee mit der Eigenproduktion "Die Wortschatzsucherin", Leipziger Pfeffermühle)
2009- 2017 Organisation und Leitung diverser theaterpädagogischer Projekte. (EDERED, EUROCAMP, Kultur macht stark)
Seit 2008 ist Stephanie Hottinger festes Ensemble Mitglied der Kiebitzensteiner.
Seit Sommer 2018 leitet sie zusammen mit ihrem Kollegen Micha Kost das Traditions Kabarett der Stadt Halle.
Ab März 2019 ist sie als Gast im Kabarett "Die Oderhähne" in Frankfurt Oder zu sehen.
Stephanie Hottinger ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

Ralph Richter Ralph Richter

Unter lautem Gebrüll kam ich zu Weihnachten 1960 in der Sächsischen Schweiz auf die Welt.
In der Schule hab ich nur in Fächern mitgearbeitet, die mich interessierten. Damit konnte ich dem Sozialismus nicht mit aufbauen. Ich hatte gelegentlich in Betragen eine Vier, und damit ich nicht mit beiden Beinen in den Wolken landete, erlernte ich erst einmal das Bäckerhandwerk. Dann wurde ich an der Schauspielschule in Leipzig aufgenommen. Dort bescheinigte man mir nach 2 Jahren eine vorhandene Talentlosigkeit. Aus Rache beschloß ich, ans Kabarett zu gehen.
Da bin ich heute noch. Habe also doch nicht alles falsch gemacht....
Am Theater in Wittenberg blieb ich 12 Jahre, bis es geschlossen wurde. Dann ging ich an´s Kabarett "DIE HERKULESKEULE" nach Dresden, an die KOMÖDIE KASSEL, um schließlich 11 Jahre an der Landesbühne Sachsen-Anhalt alles zu spielen, was sich ein Schauspieler wünschen kann. Goethes FAUST, die Hexe BABA YAGA, den Doolittle in PYGAMLION und und und....
Seit 2012 spiele ich am CLACK-THEATER in Wittenberg und bei den ODERRHÄHNEN. Außerdem bin ich mit meinen Solo-Programmen auf vielen Kleinkunstbühnen im Lande unterwegs, um mich dort erfolgreich gegen mein Publikum durchzusetzen.
Klingt komisch? Ist es auch.
Im Fernsehen war ich dabei bei "In aller Freundschaft", im POLIZEIRUF 110, bei der "Familie Dr. Kleist" in der SOKO LEIPZIG, in 25 Folgen Anwälte im Einsatz bei SAT 1, bei IN GEFAHR bei SAT 1 und bei VERKLAG MICH DOCH auf VOX.
Nach dem Prinzip: Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal! spielte ich in über achtzig Kabatrettprogrammen und in 12 SOLO-Programmen, ohne bleibende Schäden davon getragen zu haben.
Ich lebe als Steuerzahler auf freiem Fuß in der Lutherstadt Wittenberg.


Wir stellen uns vor  - das Team

Katrin Böhnisch Katrin Böhnisch

Öffentlichkeitsarbeit

Peter Heinrich Peter Heinrich

Technischer Leiter

Roland Merting Roland Merting

Techniker im Ehrenamt

Angelika Weinold Angelika Weinold

Büro

»Entschuldigen Sie, würden Sie bitte signieren?«

Sie haben einen Autogrammwunsch an unsere Künstler, sind aber zu schüchtern, diese persönlich anzusprechen oder finden dazu keine Zeit. Dann übernehmen wir das gerne für Sie.

Sofern Sie einen Autogrammwunsch haben, senden Sie bitte einen Brief an:

Kabarett „Die Oderhähne“
Autogrammwunsch
Marktplatz 3
15230 Frankfurt (Oder)

Bitte legen Sie Brief legen einen frankierten Rückumschlag mit Ihrer Anschrift bei. Wir werden uns bemühen, Ihren Autogrammwunsch zu erfüllen.
(Gilt nur für unser eigenes Ensemble. Wir haben in der Regel von allen laufenden Stücken Autogrammkarten)


Unsere Geschichte

Sie wollen gern mehr über uns erfahren? Zum Beispiel über alle Programme der letzten 40 Jahre? 1976 wurde am damaligen Frankfurter Kleist-Theater die Feierabend-Brigade "Lach mit" gegründet,aus der sich schon bald die "Oderhähne" entwickelten. Seit 1991 schaffen die Oderhähne eigenständig als gemeinnütziger Verein. Nachfolgend sind noch einmal alle bisherigen Programme samt Darstellern seit der Gründung des Kabaretts aufgelistet 

Vor der Wende

PROGRAMM JAHR DARSTELLER
Arbeits- und Nebenbedingungen 1976 Krusche + Sens + Rentsch + Linnhofer + Strnad + Damm
Entwickle Dich heiter 1977 Krusche + Sens + Rentsch + Linnhofer + Strnad + Damm
Notizen zum Hahn 1978 Krusche + Sens + Greiner + Linnhofer + Strnad + Damm
In bester Verfassung 1979 Krusche + Sens + Greiner + Linnhofer + Strnad
Verklemmt noch mal 1980 Krusche + Sens + Greiner + Linnhofer + Strnad
Discolathek 1981 Krusche + Sens + Greiner + Damm + Strnad
Energievorkommen 1981 Krusche + Sens + Linnhofer + Strnad + Damm
Frohstoff vorhanden 1982 Krusche + Sens + Greiner + Strnad
Verhalten ausgezeichnet 1983 Krusche + Sens + Greiner + Bölck + May-Dahl
Es leben die kleinen Unterschiede 1984 Krusche + Strnad + Bölck + Kästner
Bürger schützt Eure Anlagen (1) 1985 Krusche + Sens + Strnad + Minack
Im Zug der Zeit 1985 Krusche + Sens + Strnad + Greiner + Köllinger
Um des lieben Friedens willen 1985 Reinecker + Sens + Bölck + Minack
Vielleicht ist doch noch Liebe drin 1986 Krusche + Strnad + Minack + Höschel + Schwienke
Bürger schützt Eure Anlagen (2) 1987 Krusche + Reinecker + Storch + Minack
Kultur ist keine Kunst 1987 Krusche + Reinecker + Strnad/Storch + Minack + Jäger
Auf Dich kommt es an 1988 Krusche + Reinecker + Minack + Jäger + Karpa
Ungeplante Möglichkeiten 1989 Krusche + Schrader + Funke + Heinrich

90er Jahre

PROGRAMM JAHR DARSTELLER
Enden einer Ehe 1990 Schwarz + Flieder
Wir(re)formieren uns 1990 Funke + Heinrich
Das Geheimnis der Osterinsel 1990 Krusche + Sens + Schrader + Storch + Jäger
Schwarz-Rot-Geld 1991 Quirmbach + Gerstenberg + Storch
Krusches(P)Fundsachen 1991 Krusche + Sens + Quirmbach/Storch
Spiel ohne Grenzen 1991 Steglich + Scherf + Neuhaus + Flieder
Musikantenstaat'l 1991 Krusche + Sens + Quirmbach + Storch + Gerstenberg
Go east 1992 Flieder + Storch
The Family Super Horror Sch... 1992 Krusche + Sens + Storch
My fair Lisa 1993 Krusche + Sens + Storch + Flieder + Dobisch
Alles wird gut 1993 Krusche + Storch
Sind wir noch zu retten? 1994 Flieder + Storch/Karpa + Pollow
Made in GDR 1994 Krusche + Sens/Meller + Storch + Flieder
Tatort Deutschland 1995 Krusche + Sens + Storch
Alles schon mal dagewesen 1995 Meller + Buchet + Flieder
Walhallala - Ring der Vernebelungen 1995 Krusche + Flieder + Buchet + Sens + Storch + Rätsch
Wechseljahre 1995 Krusche + Storch
Schmierige Zeiten 1996 Sens + Meller + Flieder
Wir können uns gratulieren 1996 Krusche + Sens + Storch + Flieder + Quirmbach
Männerwirtschaft 1996 Storch + Mai
Die Arche Nowak 1997 Krusche + Flieder + Greiner
(D)Eurovisionen 1997 Krusche + Meller + Flieder + Storch
Wir drehen durch 1998 Meller + Storch + Herold
Wir haben uns (schon) wieder 1998 Gelbke + Flieder
Augen zu und durch 1999 Meller + Storch + Genz
Hasch mich und vernasch mich 1999 Meller + Storch + Flieder + Lettke
Fusionen und Konfusionen 1999 Flieder + von Versen

Neues Jahrtausend

PROGRAMM JAHR DARSTELLER
Hammertime - Bekloppte Zeiten 2000 Meller + Greiner + Storch
Die Capri-Fischer'n 2000 Gelbke + Meller + Storch + Flieder
Auf dem Gipfel der Talsohle 2000 Meller + Greiner + Storch
V.I.P.-V.I.P.-Hurra 2001 Flieder + Lierck
Nichts ist unmöglich 2001 Gelbke + Meller + Storch + Greiner
Big Helga 2001 Gelbke + Flieder
Wir Wundertüten 2002 Meller + Storch + Herold
Bier für Hawaii 2002 Gelbke + Flieder + Storch + Meller + Greiner + Grunow
Gartenfest: Krieg der Zwerge 2002 Perdelwitz + Greiner
Wir verziehen uns 2003 Meller + Storch + Flieder
Leben wie Gott in Frankfurt 2003 Meller + Gelbke + Storch + Flieder + Jäger
Amisiert Euch! 2003 Storch + Greiner
Das Land der Löcher 2004 Meller + Herold + Flieder + Schreiner
Ab in die Wüste 2004 Meller + Gelbke + Flieder + Storch + Greiner
Und suche uns nicht in der Führung 2004 Storch + Greiner/Hardt + Schreiner
Jetzt geht der Spaß erst richtig los! 2005 Meller + Gelbke + Jäger + Schreiner
Carmen Granata 2005 Meller + Gelbke + Flieder + Storch + Lehmann
Tunnel am Ende des Lichts 2005 Storch + Hardt
Die Schnäppchen-Show 2006 Meller + Gelbke + Flieder
Bodo Ballermann 2006 Meller + Gelbke + Flieder + Storch + Lehmann
Wir sind das Letzte 2006 Repke + Storch + Jäger
Reichtum schändet nicht 2007 Meller + Herold + Flieder + Schreiner
Abgebrannt ins Ami-Land 2007 Meller + Gelbke + Flieder + Storch
Frauen ruinier'n die Welt 2007 Meller + Gelbke + Storch + Schreiner
Bumm - Die Blöd-Night-Show 2008 Flieder + Lehmann
Czardas-Würstchen 2008 Meller + Gelbke + Flieder + Storch + Lehmann
Bitte recht feindlich 2008 Meller + Flieder + Stückrath + Schreiner
Charlys Affentheater 2009 Gelbke + Ulrich + Herold + Schreiner
Hurra, wir sind Pariser 2009 Gelbke + Meller + Flieder + Lehmann + Schreiner
Einer ertrage des anderen Lust 2009 Meller + Karpa + Gelbke + Schreiner
Zwei vor Zwölf 2010 Flieder + Bölck
Das Sünder-Paradies Fürstentum Groß Sackow 2010 Gelbke + Meller + Flieder + Jäger + Schreiner
Spärlich währt am längsten 2010 Gelbke + Meller + Stückrath + Schreiner
Spinner For One 2011 Flieder + Bölck
Zeig mir mal dein Sommerloch 2011 Meller + Gelbke + Flieder + Schreiner
Lügen schaffst Amt 2012 Meller + Flieder + Schreiner
Fridericus Superstar 2012 Meller + Gelbke + Flieder + Strache-Zakharyia + Schreiner
Harte Zeiten, weiche Kekse 2012 Meller + Gelbke + Richter + Schreiner + Strache-Zakharyia
OHNE OBEN – UNTEN MIT 2013 Flieder + Bölck
Halbe Stadt – ein Frankfurtissimo 2013 Meller + Gelbke + Brunet + Flieder + Strache-Zakharyia
Verdammt und zugewählt 2013 Meller + Gelbke + Strache-Zakharyia + Schreiner
Männer ermannt euch! 2014 Flieder + Richter + Brunet
Ramba-Samba 2014 Meller + Gelbke + Brunet + Flieder + Strache-Zakharyia
Frauen ruinier’n die Welt – reloaded! 2014 Gelbke + Meller + Brunet + Schreiner
Hart an der Grenze 2015 Bölck + Lehmann
OSTZEITSTORY 2015 Meller + Wegner + Flieder + Bölck + Strache-Zakharyia
Loben und loben lassen 2015 Gelbke + Flieder + Richter + Schreiner
Drei Engel für Angie 2016 Meller + Wegner + Brinckmann + Schreiner
WichsWachsWuchs 2016 Meller + Wegner + Bölck + Moewes
Aber jetzt ist Schluss 2016 Flieder + Stückrath
Abwärts nach oben 2017 Meller + Wegner + Richter
Aldi IDA-eine Traumreise ins Blaue 2017 Meller + Gelbke + Flieder + Brunet
Friede-Freude-Eierphone 2017 Wegner + Brinckmann + Moewes
In Würde albern 2018 Meller + Flieder + Richter
Im Namen der Hose 2018 Meller + Wegner + Flieder + Moewes
Alles Balla Balla – Die Showtherapie 2018 Wegner + Moewes + Brunet
Ma(ts)hos mögen’s heiß 2019 Hottinger + Flieder + Richter
Die Familienbande 2019 Gelbke + Klever + Brunet
Die Säcke sind zu 2019 Wegner + Flieder + Moewes

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