"Die Oderhähne" | Satirisches Theater und Kabarett e.V. | Marktplatz 3, | 15230 Frankfurt (Oder) | Tel.: (03 35) 2 37 23 | info@oderhaehne.de | Startseite | Impressum


Herbert Köfer liest aus seinen Erinnerungen - Nie war es so verrückt wie immer

Der Name Köfer ist ein Garant für gute Unterhaltung, ob beim Fernsehen, im Film, beim Rundfunk, in den Synchronstudios oder auf der Bühne und viele Zuschauer kennen ihn noch von den großen Unterhaltungsshows.

Seine Rollen in Familienserien wie „Rentner haben niemals Zeit“, „Geschichten übern Gartenzaun“ und zahlreichen Schwänken ließen ihn rasch zu einem populären und gefragten Schauspieler werden. Für viele unvergessen: Vater Neumann - dreizehn Jahre lang hieß es im Rundfunk insgesamt 764 Mal „Neumann 2x klingeln“.

In Film und Fernsehen etablierte er sich mit Rollen in Produktionen wie „Nackt unter Wölfen“, „Grenadier Wordelmann“ oder in den Fallada- Verfilmungen „Wolf unter Wölfen“ und „Kleiner Mann, was nun?“ als Charakterschauspieler.

1990 spielte er an der Seite von Brigitte Grothum in „Rosenemil“ am Berliner Hansa Theater. Es folgten neben vielen anderen Fernsehrollen die Fernsehserien „Auto-Fritze“, „Elbflorenz“, „Immer wieder Sonntag“, „Aber ehrlich“, „Leinen los für MS Königsstein“ sowie der ZDF-Mehrteiler „Liebesau – die andere Heimat“, „SOKO Leipzig“, „SOKO Wismar“, „Notruf Hafenkante“ und mehrfach „In aller Freundschaft“.

Am Theater am Kurfürstendamm spielte er unter anderem in Horst Pillaus „Guten Tag, Herr Liebhaber“ und in Kästners „Das lebenslängliche Kind“ sowie in „Pension Schöller“.

Von 2008 - 2014 konnte man ihn jährlich bei den Jedermann-Festspielen im Berliner Dom in der Rolle des "Armen Nachbarn" erleben.

Ab 2011-2016 sah man ihn als "Paul Schmidt" in der Theateradaption von "Rentner haben niemals Zeit", die von dem jungen Schauspieler und Autor Christian Kühn und ihm eigens für die Comödie Dresden geschrieben wurde. Die Inszenierung war nicht nur ein Erfolg an der Comödie Dresden, sondern auch auf den nachfolgenden Tourneen.

2015 und 2016 konnte man ihn in der Komödie „Opa ist die beste Oma“ wiederum an der Comödie Dresden erleben. Diese Komödie wurde anlässlich seines 75jährigen Bühnenjubiläums in den Spielplan aufgenommen und vom MDR für’s Fernsehen
übernommen.

2017 tourte er mit dem Ensemble von „Köfers Komödiantenbühne“ und der fast schwarzen Komödie „Ein gesegnetes Alter“ von Curt Flatow durch die deutschen Lande und spielte im Theater am Kurfürstendamm zum nunmehr 1.300sten Mal den Pensionswirt Schöller in der Erfolgskomödie „Pension Schöller“.

Neben vielen Auszeichnungen, mit denen er für sein künstlerisches Schaffen geehrt wurde, erhielt er den Medienpreis „Goldene Henne“ für sein Lebenswerk.

Herbert Köfer beging am 11. September 2017 sein 77-jähriges Bühnenjubiläum. Aber damit nicht genug: Am selben Tag wurde er offiziell Weltrekordhalter. Das „Rekord Institut für Deutschland“ aus Hamburg ehrte nach monatelangen und weltweiten Recherchen den Schauspieler mit dem Titel „Ältester noch aktiver Schauspieler der Welt“.